Archiv der Kategorie: syntaktischer Nebel

Akustik des Essens

Nur so ein Gedanke. Letztens wurde mir wieder gesagt, dass gleichzeitiges Verspeisen von Knabberzeug und Fernsehen (bzw. -hören) zum Problem wird, wenn jenes dieses übertönt. Die Kau- und Knurpsgeräusche, die über den Kiefer und die Schädelknochen sowie z.T. über die Eustachi-Röhre zum Ohr geleitet werden, beeinträchtigen besonders das Sprachverständnis. Mancher greift daher gleich zu Kopfhörern. Weiterlesen

Ironiezeichen


http://de.wikipedia.org/wiki/Ironiezeichen

Der Brief

Einen guten Brief zu schreiben, ist eine hohe Kunst. Zum Glück gibt es immer wieder Ratgeber, die einem den richtigen Weg weisen, so auch Lutz Mackensen im 1979 erschienenen Buch „Gutes Deutsch in Schrift und Sprache“ (S. 144 ff.). Nebenbei kann man sich an dessen herzerfrischender Metaphorik erfreuen.

Zunächst soll der Briefschreiber seine eigene Sprache finden:

Denke erst, dann schreibe! Wer einen Brief schreibt, muß bereits mehr können als sprechen und schreiben; er muß gelernt haben, seine Gedanken zu formulieren! Die Sprache ist ein gefährlich Ding. Sie unterschiebt uns leicht die Gedanken anderer. Vorgefertigte Sätze fliegen uns an wie Bazillen.

Belehrungen sind im Brief zu vermeiden: Weiterlesen